Pont de l’Erco – Sentier Transhumance

Am Campingplatz hat man Aussicht auf den größten Berg Korsikas, den Monte Cinto. Den zu besteigen, haben wir uns schnell abgeschminkt, denn es wären von unserem Campingplatz aus 1600 Höhenmeter. No Way. Gregor ist immer noch nicht 100%ig gesund, der Hund ist immer noch schwer zum Gehen zu bewegen.

Die Dame am Campingplatz hat mir als kleine Tour die Teilstrecke auf dem Sentier Transhumance (was für ein spacey Name) von hier (also Lozzi) bis zum nächsten Ort Corscia. Auf dem Weg könne man auch schwimmen und es dauert nur 2 Stunden hin.

Also stehen wir mal etwas früher auf und gehen los durch stacheliges Gebüsch und über Steine. Nach gut einer Stunde erreichen wir die Badestelle. Unter einen pittoresken, kleinen Steinbrücke (der Pont de l’Erco) fließt der Erco-Fluß über Steine und es gibt einige Gumpen. Da wir noch nicht so nass geschwitzt sind, wandern wir erstmal weiter.

Gegen Mittag wird es für den Hund doch anstrengender und unsere Abkühl-Pausen häufen sich. Um 12.30 erreichen wir Corscia und meine Hoffnung, endlich mal rechtzeitig zum Mittagstisch in einer Stadt zu sein, zerschlagen sich sofort. Es gibt nichts in diesem Ort. Also essen wir unsere mitgebrachten Sachen und drehen dann wieder um.

Der Rückweg ist wesentlich langwieriger, da er nun in der vollen Mittagssonne liegt und der Hund pumpt wie eine Lokomotive. Wir kommen schließlich wieder an der Pont de l’Erco an und erfrischen uns im kühlen Nass, sogar der Hund geht freiwillig ins Wasser. Wir verweilen länger, außer uns ist nur ein anderes, älteres Paar ein Stück weiter, diese waren seit heute Morgen dort geblieben. Der Hund schwimmt zum ersten Mal freiwillig ein paar Züge um einen Stock zu bekommen. Ein Riesenfortschritt! Leider ist sie kurz danach etwas aufgedreht und rutscht im Mini-Wasserfall aus und stürzt ins große Wasserloch, wo sie Panik bekommt. Ich springe hinterher und sie steuert sofort auf mich zu und versucht mit allen Mitteln meinen Kopf als Boje zu benutzen. Da sie mein Gesicht zerkratzt und ich mich nicht über Wasser halten kann mit dem zappelnden Ding auf mir, schleudere ich sie flix mit meiner rechten Hand aus dem Wasser und sie schafft es an Land. Ach armes Doggo.

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